Die COVID-19-Pandemie war eine der größten logistischen, organisatorischen und menschlichen Herausforderungen, mit denen sich Unternehmen der Zeitarbeitsbranche je konfrontiert sahen. Die Grenzen wurden geschlossen, und die Freizügigkeit hörte – buchstäblich von einem Tag auf den anderen – auf zu existieren. Viele Unternehmen stellten ihre Tätigkeit ein. Andere wurden sich selbst überlassen – ohne Arbeitskräfte, ohne Unterstützung, ohne Plan.

Wir haben uns entschieden zu handeln.

Grenze geschlossen, aber die Arbeit muss weitergehen

Als die ersten Reisebeschränkungen eingeführt wurden und damit die Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne für Grenzübertritte, mussten wir schnell reagieren. Uns war klar, dass sich unsere Vertragspartner in Deutschland keine Stillstände leisten konnten – insbesondere nicht landwirtschaftliche Betriebe und Produktionsunternehmen, die Teil der Lebensmittelversorgungskette waren.

Die Lösung war das 14/14-Arbeitsmodell. Die Mitarbeitenden arbeiteten zwei Wochen in Deutschland und kehrten anschließend für eine zweiwöchige Quarantäne nach Polen zurück, um danach wieder einsatzbereit zu sein.

Gleichzeitig machte sich eine weitere, getestete und vorbereitete Gruppe auf den Weg zur Arbeit. So konnten wir die Beschäftigung kontinuierlich aufrechterhalten.

Zu Fuß über die Grenze

Eines der symbolträchtigsten Bilder dieser Zeit waren Grenzübergänge, die von Mitarbeitenden mit einem negativen PCR-Testergebnis in der Hand zu Fuß überquert wurden.

Die Organisation sah wie folgt aus:

  • Eine Fahrergruppe aus Polen brachte die Mitarbeitenden von zu Hause zu den Teststellen.
  • Nach Erhalt eines negativen Testergebnisses – noch am selben Tag – wurden sie zur Grenze transportiert.
  • Dort überquerten die Mitarbeitenden die Grenze zu Fuß.
  • Auf deutscher Seite warteten Fahrer, die für diese Zeit in Deutschland lebten und dort über viele Wochen blieben, um den reibungslosen Transport zwischen Arbeitsplatz und Unterkunft sicherzustellen.

Dieses System erforderte enorme Koordination – aber es funktionierte.

Tag für Tag. Woche für Woche.

Arbeiten trotz allem

Jede Reise, jeder Transport, jede Anpassung des Arbeitsplans war mit großem Aufwand verbunden. Doch wir wussten: Hinter jeder Entscheidung stehen Menschen – auf unserer Seite ebenso wie auf Kundenseite. Fehler, Stillstände oder Zögern konnten wir uns nicht leisten.

Möglich war das nur dank:

  • unserer Mitarbeitenden, die mit großem Engagement unter schwierigen Bedingungen arbeiteten,
  • unserer Fahrer, die zuverlässig Menschen transportierten und über viele Wochen in Deutschland lebten, um den Transportfluss aufrechtzuerhalten,
  • unserer Geschäftspartner, die uns Vertrauen und Flexibilität entgegenbrachten,
  • unserer Koordinatoren, die rund um die Uhr jedes Detail dieses komplexen Prozesses überwachten.

Zum Glück ist das Vergangenheit

Heute können wir mit Abstand sagen: Es war ein Test – und wir haben ihn bestanden. Wir arbeiteten ohne Unterbrechung, selbst als andere ihre Tätigkeit einstellten. Wir stellten Arbeitskräfte bereit, selbst als der einzige mögliche Weg der Fußweg über die Grenze war. Wir organisierten Tests, Unterkünfte und Transporte unter strengsten Hygieneregeln. Und vor allem: Wir ließen unsere Kunden nicht allein.

Bereit für jede Situation

Die Pandemie hat uns eines gelehrt: Einsatzbereitschaft und Flexibilität sind das Fundament unserer Arbeit.

Deshalb wissen wir heute: Egal, was die Zukunft bringt – wir sind vorbereitet.

Sollte die Situation jemals wieder so herausfordernd werden wie im Jahr 2020, reagieren wir ebenso schnell und ebenso zuverlässig. Unsere Partner können sicher sein: Vreespol lässt Sie nicht im Stich – 365 Tage im Jahr.

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