Wer arbeiten will, bekommt 374 € mehr als ein BÜRGERGELD-Empfänger

Seit Januar 2023 gilt in Deutschland eine neue Sozialleistung – das Bürgergeld, das das bisherige Hartz-IV-System ersetzt. Mit der Einführung des Bürgergeldes sollen Langzeitarbeitslose besser finanziell unterstützt und ihre Rückkehr in den Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Bürgergeld – wer hat Anspruch darauf und auf wie viel?

Im Jahr 2024 erhält eine alleinstehende Person 563 Euro Regelbedarf, während ein Ehepaar in einer Bedarfsgemeinschaft Anspruch auf 1012 Euro hat.

Das Bürgergeld zielt darauf ab, Arbeitslose zu unterstützen, ihnen eine Existenzgrundlage zu bieten und sie zu ermutigen, aktiv nach Arbeit zu suchen. Diese Regelung bietet nicht nur eine grundlegende finanzielle Unterstützung, sondern deckt auch die zusätzlichen Kosten für die Unterkunft ab, um die finanzielle Belastung arbeitsloser Menschen zu verringern.

Im Jahr 2024 erhielten bis Mai in Deutschland durchschnittlich rund 4 Millionen Erwerbsfähige und rund 1,5 Millionen Arbeitslose Bürgergeld, insgesamt also rund 5,5 Millionen.

Vergleich des Einkommens zwischen einer erwerbstätigen Person und einer Person, die dauerhaft Unterstützungsleistungen bezieht

Ein wesentlicher Punkt ist der Vergleich der finanziellen Situation von Erwerbstätigen und Beziehern von Bürgergeld. Der Mindestlohn für einen alleinstehenden Vollzeitbeschäftigten beträgt 2.160 € brutto (ca. 1.560 € netto); mit dem Bürgergeld (502 € plus 519 € Wohngeld, 146 € Heizkostenzuschuss und 18,36 € für Radio- und TV-Abonnements), das sich auf 1.185,36 € beläuft, beträgt die Differenz nur etwa 374,64 €. Umgerechnet in Stunden verdient eine erwerbstätige Person im Durchschnitt nur 2,31 € mehr pro Stunde, während ein Bezieher von Bürgergeld überhaupt nicht arbeiten muss.

Das bedeutet, dass ein Bezieher von Bürgergeld eine Unterstützung erhält, die ihm ein Existenzminimum sichert, ohne dass er arbeiten muss. Das Problem ist, dass eine Differenz von nur etwa 370 € pro Monat kein ausreichender Anreiz für die Aufnahme einer Beschäftigung ist, insbesondere wenn man die zusätzlichen Kosten für das Pendeln und die Verpflegung berücksichtigt, die eine Arbeitskraft aus eigener Tasche bezahlen muss. Deshalb lohnt es sich für viele Menschen einfach nicht zu arbeiten, wenn sie ohne Anstrengung Bürgergeld erhalten können.

Das geringe finanzielle Gefälle zwischen Unterstützungsleistung und Gehalt hält von einer Beschäftigung ab und führt so zu Personalmangel. Eine Lösung für dieses Problem kann das Angebot der Arbeitskräfteüberlassung von Vreespol oder eine neue Personalvermittlung sein, in der wir Arbeitskräfte finden und deren Beschäftigung vermitteln. Auf diese Weise haben die Arbeitgeber Zugang zu Arbeitskräften, die sofort zum Arbeitsantritt bereit sind.

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